Anbieter: Kaffeemacher Rösterei
Henrique, Espresso aus Brasilien
Beschreibung
Henrique ist fast aus
Die Abfahrt verzögerte sich und nun wird es wohl Januar, bis der Kaffee ankommt.
Drei Alternativen
Such dir aus, was dir am wichtigsten ist — grösster Impact, nussiges Profil oder Demeter-Zertifizierung.
GrösstmöglicherImpact Wirkung im Ursprung zählt dir am meisten
Toca
Getränk Espresso & Lungo Geschmack Schwer, dunkle Schokolade, Kandiszucker, delikate Säure Herkunft Mexiko, Veracruz, Sierra de Zongolica Toca ansehen Demeter-Zertifiziert Biodynamischer Anbau ist dir wichtig
Flhor
Getränk Espresso, Lungo & kräftiger Filterkaffee Geschmack Samtig und dicht, Zwetschgen, leicht zitrisch Herkunft Honduras, La Paz, Marcala Flhor ansehen NussigesProfil Geschmacklich am nächsten an Henrique
Apas
Getränk Espresso Geschmack Weich, nussig, milchschokoladig, feine Säure Herkunft Brasilien, Minas Gerais, Serra do Mantiqueira Apas ansehenUnsicher, was zu deiner Maschine und deinem Geschmack passt? Schreib uns kurz — wir empfehlen dir persönlich etwas.
Henrique Kaffee-Infos
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Geschmack |
Schokoladig, nussig, cremig |
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Herkunft der Bohnen |
Brasilien, Espirito Santo |
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Produzierende |
Fazenda Camocim, Henrique Sloper |
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Varietäten |
Catuaí (Arabica), Mondo Novo (Arabica) |
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Nachernteprozess |
Pulped Natural (Honey) |
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Alle unsere Kaffees werden als ganze Bohnen verkauft. |
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So würden wir den Henrique zubereiten
Unser David hat das Rezept mit folgendem Equipment entwickelt und optimiert:
Wasser: Gesamthärte 5 °dH , Alkalinität 3 °dH
Maschine: Ascaso Steel Duo PID
Mühle: Niche Zero
Mahlgrad: 14.5
Erzähl mir mehr von Henrique
Henrique Sloper führt die Fazenda Camocim seit 1999 und betreibt sie nach biologischen und bio-dynamischen Prinzipien. Im Fokus dabei steht die Bodengesundheit. Je besser der Boden, desto resilienter die Kaffeepflanze. Wir unterstützen landwirtschaftliche Ansätze, die regenerativ arbeiten und die Kaffeeproduktion ganzheitlich verstehen. Dazu gehört auch die eigene Produktion von Dünger, was Produzierende unabhängiger von Marktschwankungen macht.
Die Fazenda Camocim
Im Herbst 2023 haben wir die Fazenda Camocim in Pedra Azul besucht. Sie liegt nur etwa zwei Stunden von der Hafenstadt Vitória entfernt. In kürzester Zeit lässt man das Meer hinter sich und fährt in die bewaldeten Berge von Espirito Santo - das ist ein starker Kontrast zum Cerrado oder Minas Gerais, wo es kaum Wälder mehr gibt, da wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts grossflächig gerodet. Auch in Espirito Santo, aber hier wurde aufgeforstet und heute profitieren alle davon. Die Fazenda Camocim liegt in einem intakten Wald, die Kaffeepflanzen integrieren sich in das Grundstück. Durch den Wald und die Höhe ist das Mikroklima deutlich kühler. Hier arbeiten Henrique und Rogelio daran, neue Varietäten anzupflanzen und das Klima noch besser zu verstehen.
Warum kaufen wir den Kaffee ein?
Einerseits, weil der Kaffee so vieles mitbringt, was wir in einem kräftigen und vielschichtigen Espresso mögen. Vor allem auch in Verbindung mit Milch glänzt der Kaffee. Andererseits, weil die Arbeit der Fazenda Camocim eine wichtige Ausstrahlung für die ganze Region, ja für die Brasilianische Kaffeeproduktion hat. Kaffeeproduktion im Agroforstsystem ist in Brasilien äusserst rar - gerade deswegen ist es für uns wichtig, die Kräfte zu unterstützen, die zeigen, dass es möglich ist.
Warum schmeckt Henrique so, wie er schmeckt?
Kaffees aus Espirito Santo, dem Osten Brasiliens, wachsen für lokale Verhältnisse sehr hoch. Der Kaffee bringt durch das verlangsamte Wachstum ziemlich viel Komplexität mit. Die Bohne ist hart und so erträgt sie auch eine etwas entwickeltere Röstung. Wir haben den Kaffee für unsere Verhältnisse eher dunkel geröstet, um einen klassischeren Espresso zu erhalten. Durch den gewaschenen Prozess und die langsame Trocknung behält der Kaffee aber seine feinen Säuren und balancieren diesen schweren Kaffee aus.
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